Nach einem angenehmen Flug kamen wir Nachmittags am Dubliner Flughafen an und
erreichten somit die "grüne Insel".
Nun war die Aufregung groß, da wir nun auf der linken Seite mit unserem Mietauto
fahren mußten. Gottseidank war ich nicht die "glückliche" erste Fahrerin
:-) . Also fuhren wir los, als Beifahrerin bekam
ich die ehrenvolle Aufgabe zugeteilt auf die Fahrtrichtung und Abzweigungen
zu achten ;-) ... also gut es ging Richtung Dublin und da wir einen Supermarkt
suchten, natürlich mittendurch ... das heißt bei Berufsverkehr den eigenartigen
Straßenführungsschilder zu folgen und immer in Richtungen abzubiegen in die man
gar nicht wollte ... Wir kamen nach einigen "Runden" endlich aus dieser für
Linksfahranfänger nicht gerade angenehme Stadt heraus. Nun versuchten wir die
richtige Straße zum Wicklow Mountains zu finden, als wir sie fanden hatten wir
keine Zeit und Lust mehr sie zu fahren deswegen fuhren wir erstmal Autobahn (ach
ja seit den Wicklow Mountains bin ich gefahren :-) ).
Also weiter nach Rosslare Harbour! ;-)
2. Tag Rosslare Harbour - Cork
Wir hatten uns eigentlich die Strecke genau geplant. Die nächste Straße müsste
es nach links gehen ... also gut wir sind die erste Straße links gefahren und
haben einen wunderschönen Frühstücksplatz gefunden, jedoch war dieser nicht in
der Richtung in die wir wollten (Vielleicht waren wir in der Nähe von Churchtown?)...
also zurück und in die "Richtung" unseres Ziel fahren.
Wir fanden Schilder die uns und unserer Karte ein Rätsel aufgaben - Wo sind wir
den überhaupt? Also Links raus und die Karte beschwören, als ob da vielleicht
doch ein Name aus dem Nichts auftauchen würde ... plötzlich hält neben uns ein
Auto, wohin wir den wollen, wir rufen begeistert "Bridgetown" und er wies uns
den Weg. Kurz danach beschlossen wir, oder war es das Auto, nach "Kilmore Quay"
zu fahren(Sehr schönes Dorf mit strohbedeckten Häusern siehe Foto).
Weiter nach Cork (Schöne Stadt, jedoch hat man Schwierigkeiten, wenn man
irisch Essen möchte, jedenfalls war das für die Einwohner schier unmöglich uns
ein nettes Lokal bzw. Pub zu zeigen, wir aßen also in einem Irischen
Schnellimbiß.)
3. Tag Cork - Ring of Kerry
Eine schöne Straße führte uns durchs "Lee Valley" (sehr geheimnisvoller Ort s.
oben 1. Tag) nach Macroom weiter ging es dann zur Beara Halbinsel. Dort ging es dann
den Healy Pass zur anderen Seite der Halbinsel.
Bezaubernde Halbinsel, mit großartiger Landschaft, oder in die Vergangenheit tauchen
indem wir ein gut erhaltenes Steinfort (ca. 400 n. Chr.) in der Nähe von Castlecove
besucht haben. Nach ein paar bezaubernde Stops an schönen Stränden kehrten wir
über das Landesinnere nach Kenmare zurück, wo wir uns gutes Irisches Essen mit
Mint- Soße schmecken ließen.
In der Früh hatten wir gleich eine Reifenpanne, es fing also schon mal gut an
;-) ... danach Mittagessen an einem wunderschönen Sandstrand auf der Dingle
Halbinsel.
Anschließend ging es auf der Dingle Halbinsel weiter ganz in den westlichsten
Teils Irlands (In der Abendsonne war es einfach wunderschön!).
Über Tralee, Limerick, Ennis kamen wir zu den Cliffs of Moher.
Abends hörten wir die bekannten und berümte Irische Live Musik in den Pubs von
Doolin, wir waren begeistert!!!!!!!!!
6. Tag Cliffs of Moher - Galway
Wir entschieden uns gegen die Aran Islands, da die Fähre recht teuer für nur 4
h Aufenthalt ist und uns auch andere Reisende davon abgeraten haben. Also fuhren wir
Richtung Gallway los, es schüttete in Strömen bis wir Galway erreichten
dort fand die Sonne ein großes Loch in den Wolken und zeigte uns ihre Kraft und
Schönheit.
7. Tag Galway - Connemara
Sehr schöne kleine Küstenstraßen die sich am Meer entlangschlängeln, traumhaft
schönes Wetter was will man mehr??? Wir sahen uns kurz Clifden an bevor wir uns
den Connemara NP ansahen (Dieser bietet nur wenige ausgeschriebene offizielle
Wege laut unseren Nachbarzelt ;-) , da man in wenigen Stunden alle schaffen kann,
wir sind nur einen Weg gegangen von den führten einige Pfade, jedoch
waren diese wegen Erosionsgefahr gesperrt).
Anschließend noch kurz an Kylemore Abbey vorbeigefahren und dann die Küstenstraße
zurück zu unserem Campingplatz.
Am Abend sind wir dann mit unserem Nachbarn und weiteren Deutschen nach Tully gegangen
(war in der Nähe unseres Campingplatzes) da dort angeblich LIVEMUSIC gespielt
werden sollte ... wir waren fast die einzigen Gäste und es gab keine Livemusic
:-( na ja dann haben wir uns halt das Irische Bier so schmecken lassen
Wer Lust auf einen Steinhaufen mit wunderschöner Aussicht haben will ist hier
richtig. Der Weg hat mir gar nicht gefallen, bin ich doch von den Alpen was anderes
gewohnt, aber es ist sehr interessant mit was für Schuhwerk die Leute auf den
heiligen Berg gehen. (Heiliger Berg, da St. Patrick dort 40 Tage gefastet hat,
danach hat er laut Legende die Schlangen aus Irland vertrieben)
9. Tag Connemara - Cong - Athlone
In aller früh wachte ich auf, da es eigenartig feucht bei meinen Füßen war ...
hmm mein Schlafsack war an manchen Stellen völlig durchnässt da mein Zelt sich
der irischen Regenmasse nicht gewachsen zeigte ;-) ...also folgte ein sehr heißer
Tag, dank unserer Klimaanlage, die unsere Sachen wieder trocknete ...
In Cong sahen wir uns das Market Cross und einen Steinkreis an, weiter ging es
über Roscommon Castle zum Campingplatz am Laugh Ree, wo wir unser Zelt trockneten.
Clonmacnoise ist eine am Shannon liegnde Klosteranlage gewesen, die früher einmal
großen Reichtum und Kraft symbolisierte, jedoch war dies auch immer ein Grund
sie anzugreifen und in Schutt und Asche zu legen. Zeugnisse des alten Ruhms sind
einige der bekannten Hochkreuze.
Wir wollen jetzt doch noch einen größeren Teil der Wicklow Mountains nachholen,
deswegen fahren wir nun wieder ziemlich südlich über Tullamore, Kildare, Dunlevin
, Hollywood ;-) nach Glandalogh (Klostersiedlung gegründet von St. Kevin) und
dann durfte ich meine Fahrkünste in Dublin beweisen ;-)
12. Dublin
Wir sind mit einem Touristenbus durch Dublin gefahren, haben uns die Wiskey-Brennerei
von Johnsons angeschaut und haben natürlich den guten irischen Wiskey probiert.
Am Abend kamen wir zu unserem Auto zurück und mußten zu unserem Entsetzen feststellen
das dieser aufgebrochen war ... aber da es "nette" Iren waren haben sie anscheinend
nichts mitgenommen (Der Butter in meiner Tasche hat sie anscheinend nicht so interessiert
genausowenig wie das alte Brot ;-) )
13. Newgrange
Älter als die Pyramiden lagen diese alten Gräber und Kultstätten vor uns ...